Sonntag, 12. Mai 2013

Mondlicht

      Mondlicht von Theodor Storm

Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt;
Wie seelig ist der Friede,
Der sie umfangen hält!

Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säüseln nur und weben
Und schlafen endlich ein.

Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in der Nacht.

Wie bin ich solchen Friedens
Seit langem nicht gewohnt!
Sei du in meinen Leben
Der liebevolle Mond!


Kommentare:

  1. Liegst du etwa schon in der Falle, he?????
    LG... :-)))

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  2. Ein schönes Gedicht , das kannte ich noch gar nicht . Noch einen schönen Tag und liebe Grüsse Heike

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  3. (Dein GB-Eintrag)
    Ja, das müsstest du noch einmal tun, weil dies eine neue/andere URL ist!
    LG

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  4. Jo, meine Liebe...noch isses dunkel draussen, kommt hin mit dem Mond ;-)

    Liebe Grüssle

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  5. Hallo Tinny,
    schönes Gedicht. Theodor Storm habe ich nie gelesen. So wie das Gedicht geschrieben ist, sind seine Werke sicherlich schön zu lesen.

    Gruß Dieter

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Vielen Dank für die Zeit, die du dir für mich nimmst!