Freitag, 17. April 2015

Die perfekte Partnerschaft

Wer strebt sie nicht an, die perfekte Partnerschaft?...Aber gibt es sie wirklich? Doch bevor ich diese Frage beantworte, - erstmal auf Anfang!

Man lernt sich kennen und lieben hat gleiche Werte und Ziele,- also die perfekte Ausgangssituation!? Nehmen wir das "übliche " an...Karriere,   Haus, Hochzeit, Kinder!
Nun macht SIE oder ER eine Ausbildung, der/die Andere geht zum studieren in eine andere Stadt. Erster Test...hält die Liebe die Distanz aus.
Sie/Er ist mit der Ausbildung  fertig und möchte nun mehr Nähe, also zusammenziehen und heiraten. Der /die andere ist aber mit dem Studium noch nicht fertig und hält das alles verfrüht, denn er/sie bastelt ja noch an der Karriere.........
Und so geht es immer weiter. Trotz gleicher Ziele, macht das "Zeitmanagment" eventuell alles zunichte, sollte das Netz der Liebe nicht stark genug sein.
(Hab ich das nicht schöööön geschrieben, das starke Netz der Liebe fängt dich auf.)

Aber fällt man zu oft in das Netz, bekommt es Risse und irgendwann fällt man hindurch. Aus die Maus. Und das alles trotz gleicher Werte und Ziele!!!! Dürfte ja eigentlich nicht sein.....man war sich doch einig, ist aber so!

(Giggel....ich glaube ich habe einen Philosopiestudenten "vernascht" oder einen Clown gefrühstückt....irgendwas stimmt doch mit mir nicht in letzter Zeit.Wann habe ich , abgesehen von den letzten zwei Posts,so viel getextet???? O-O)

Aber jetzt zur perfekten Partnerschaft und ob es die überhaupt gibt:
Ich kannte nur ein Paar (eine Generation älter als ich) - das war Harmonie und Liebe pur. Das waren keine zwei eigenständigen Personen, sondern aus zwei Hälten wurde ein Ganzes. Auch als die Kinder aus dem Haus waren (viele fallen dann erstmal in ein Loch, wegen der Ruhe im Haus und dem wegfallenden Lebensmittelpunkt ) ...sie hatten ja sich!

Man könnte ja ins schwärmen geraten. Das Ich und Du war immer ein Uns!
Aber dann verstarb der Mann, die Frau war nur noch "Halb" und verfiel in Depressionen und man fand sie am ersten Todestages des Mannes leblos in ihrer Wohnung. Selbstmord.

Was will ich euch damit sagen?
Es ist toll wenn ein Paar eine Symbiose bildet, wenn es nicht ICH und DU heißt sondern WIR. Aber man sollte auch noch eine eigenständige Person bleiben, mit eigenen Interessen, Ideen und Hobbys und vielleicht auch eigenen Freunden. Habe ich Recht oder philosophiere ich ins Blaue?

Und nun noch ein paar Bilder von Nachbars Katze auf dem Autodach!







Kommentare:

  1. ein interessantes Thema. Hm ... ich überlege gerade wie es mit mir mal sein wird - würde.
    Ich glaube es liegt schon auch daran wie man gesundheitlich beieinander ist. Wenn es im Alter einigermaßen geht, dann kann man auch einen Neuanfang für sich - wie auch immer - wagen. Wenn es einem schlecht geht - körperlich oder psychisch (ist ja irgendwie das selbe) - dann ist der Tod des Partners schnell ein Bruch für´s Leben. Dann braucht man das Glück die richtigen Menschen zu finden.

    Herzliche Grüße von Heidi-Trollspecht

    AntwortenLöschen
  2. Ein Thema über das man wirklich lange reden könnte, aber grundsätzlich sehe ich es auch so: Ein Wir ist in meinen Augen immer wichtig, aber jede Hälfte sollte sich auch seine Freiheit gönnen, ohne Vorwürfe oder hässliches Misstrauen, denn das Wir, wenn man dann wieder zusammenkommt ist doch wunderschön♥

    Ich beneide immer die Menschen die ihre Liebe des Lebens gefunden haben und auch halten konnten, so wie früher: bis das der Tod uns scheidet.

    Liebe Grüssle

    N☼va

    AntwortenLöschen
  3. ein sehr grosses thema. mein gatte und ich sind auch ein wir, aber auch ein ich :)
    liebe gruesse!

    AntwortenLöschen
  4. Hmmm ...
    Aber die Katze ist echt niedlich.

    LG,
    Sonja

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für die Zeit, die du dir für mich nimmst!